NVIDIA RTX 5090 vor dem Aus? RTX 5080 mit 24 GB soll neues GeForce-Flaggschiff werden
Bahnt sich bei NVIDIA eine überraschende Veränderung im High-End-Grafikkartenmarkt an? Gleich zwei bekannte Hardware-Insider berichten, dass der Hersteller die Produktion seiner leistungsstärksten Gaming-Grafikkarte, der GeForce RTX 5090, möglicherweise einstellen möchte. Stattdessen sollen die leistungsfähigen GB202-Grafikchips künftig ausschließlich für professionelle RTX-PRO-Grafikkarten verwendet werden. Gleichzeitig könnte eine neue GeForce RTX 5080 mit 24 GB GDDR7-Speicher die bisherige 16-GB-Version ersetzen und zum neuen Spitzenmodell der GeForce-Serie aufsteigen.
Die Meldungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Situation auf dem Grafikkartenmarkt ohnehin zunehmend zuspitzt. Steigende Speicherpreise, eine hohe Nachfrage nach leistungsfähiger KI-Hardware und teilweise erhebliche Lieferengpässe machen besonders die teuersten Modelle für viele Käufer nahezu unerschwinglich. In Japan werden für einzelne noch verfügbare RTX-5090-Grafikkarten inzwischen sogar Preise von mehr als einer Million Yen verlangt.
Die Informationen stammen von den Hardware-Insidern MEGAsizeGPU und hongxing2020 und wurden unter anderem von VideoCardz sowie dem japanischen Hardware-Magazin GAZLOG aufgegriffen. Eine offizielle Bestätigung durch NVIDIA liegt bislang nicht vor. Sowohl das angebliche Produktionsende der RTX 5090 als auch die geplante RTX 5080 mit 24 GB sind daher weiterhin als Gerüchte einzustufen.
RTX 5090: NVIDIA soll sämtliche GB202-Chips für professionelle Grafikkarten reservieren
Ausgangspunkt der aktuellen Spekulationen ist eine Aussage des Hardware-Insiders MEGAsizeGPU, der auf X unter dem Namen @Zed__Wang aktiv ist. Nach seinen Informationen sollen sämtliche zukünftigen Lieferungen des GB202-Grafikprozessors ausschließlich für NVIDIAs professionelle RTX-PRO-Serie vorgesehen sein.
Damit würde ausgerechnet der leistungsstärkste Grafikchip der Blackwell-Generation nicht länger für neue GeForce-Grafikkarten zur Verfügung stehen. Die GeForce RTX 5090 verwendet eine entsprechend angepasste Version dieses Prozessors und wäre von einer solchen Entscheidung unmittelbar betroffen.
Auch die speziell für den chinesischen Markt entwickelten Varianten könnten damit vor dem Produktionsende stehen. Betroffen wären nach den bisherigen Insiderangaben folgende Modelle:
- GeForce RTX 5090 mit 32 GB GDDR7
- GeForce RTX 5090 D mit 32 GB GDDR7
- GeForce RTX 5090 D V2 mit 24 GB GDDR7
Ein solcher Schritt würde allerdings nicht bedeuten, dass NVIDIA die Herstellung des GB202 vollständig beendet. Vielmehr könnten die verfügbaren Chips künftig ausschließlich in professionellen Workstation-Grafikkarten eingesetzt werden.
Ob NVIDIA tatsächlich eine dauerhafte Einstellung der GeForce-Modelle plant oder lediglich die Chipversorgung zugunsten anderer Produktgruppen verändern möchte, geht aus den bisherigen Informationen nicht eindeutig hervor.
All future GB202 supplies are RTX Pro exclusive
— MEGAsizeGPU (@Zed__Wang)
October 10, 2026
Warum NVIDIA den GB202 möglicherweise lieber für RTX PRO verwendet
Technisch betrachtet ist der GB202 ein besonders leistungsfähiger Grafikprozessor. In der GeForce RTX 5090 kommt er mit 21.760 CUDA-Kernen und 32 GB GDDR7-Speicher zum Einsatz. Damit gehört die Grafikkarte zu den leistungsstärksten Lösungen für anspruchsvolles PC-Gaming und aufwendige kreative Anwendungen.
Allerdings wird derselbe Grafikchip auch in professionellen Produkten eingesetzt. Die NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Workstation Edition bietet beispielsweise 24.064 CUDA-Kerne und beeindruckende 96 GB GDDR7-Speicher. Entsprechende Grafikkarten werden unter anderem für KI-Berechnungen, wissenschaftliche Simulationen, professionelle 3D-Projekte und komplexe Rendering-Aufgaben eingesetzt.
Da solche Produkte in erheblich höheren Preisklassen angeboten werden, könnte eine Konzentration auf das professionelle Segment für NVIDIA wirtschaftlich attraktiv sein. Vor allem die Nachfrage nach leistungsfähiger Hardware für künstliche Intelligenz hat den Markt in den vergangenen Jahren stark verändert.
Eine mögliche Verlagerung der GB202-Kapazitäten würde deshalb durchaus zu dieser Entwicklung passen. Dass NVIDIA seine Gaming-Grafikkarten tatsächlich zugunsten profitablerer professioneller Produkte zurückstellt, ist bislang allerdings eine Interpretation der Situation und keine offiziell bestätigte Unternehmensentscheidung.
GeForce RTX 5080 mit 24 GB soll die bisherige 16-GB-Version ablösen
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt eine zweite Meldung des Hardware-Insiders hongxing2020. Dieser behauptet, Informationen aus dem Produktionsumfeld von NVIDIA erhalten zu haben, wonach sämtliche Modelle der GeForce RTX 5090 auslaufen sollen.
Gleichzeitig soll NVIDIA bereits eine neue GeForce RTX 5080 mit 24 GB GDDR7-Speicher vorbereiten. Die aktuelle RTX 5080 mit 16 GB würde nach diesen Angaben ebenfalls eingestellt und durch die größere Speichervariante ersetzt.
Sollten sich die Informationen bestätigen, könnte NVIDIA seine GeForce-Produktpalette damit erheblich verändern. Während die RTX 5090 vollständig aus der aktiven Produktion verschwinden würde, könnte die neue RTX 5080 mit 24 GB künftig das leistungsstärkste noch produzierte Gaming-Modell des Herstellers darstellen.
Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen den beiden Insiderberichten: Während MEGAsizeGPU ausdrücklich von einer Verlagerung der GB202-Produktion spricht, stammen die Informationen zur neuen RTX 5080 mit 24 GB bislang von hongxing2020. Dieser zusätzliche Teil der Meldung wurde durch MEGAsizeGPU nicht unabhängig bestätigt.
5090 EOL🙀,5080 24GB ready 🚀
— hongxing2020 (@hongxing2020)
October 10, 2026
24 GB Grafikspeicher machen aus der RTX 5080 noch keine RTX 5090
Eine GeForce RTX 5080 mit 24 GB GDDR7 wäre insbesondere für Spieler interessant, die in hohen Auflösungen unterwegs sind oder besonders speicherintensive Anwendungen verwenden. Gegenüber der aktuellen Version mit 16 GB würde die Speicherkapazität um 50 Prozent steigen.
Das könnte beispielsweise bei aufwendigen Texturpaketen, komplexen 3D-Szenen, Videobearbeitung oder bestimmten KI-Anwendungen Vorteile bringen. Allerdings sollte man den zusätzlichen Speicher nicht mit einer entsprechenden Steigerung der Grafikleistung gleichsetzen.
Die aktuelle GeForce RTX 5080 verwendet den GB203-Grafikprozessor mit 10.752 CUDA-Kernen. Die RTX 5090 kommt dagegen auf 21.760 CUDA-Kerne und verfügt über ein wesentlich breiteres Speicherinterface.
Selbst wenn NVIDIA die RTX 5080 auf 24 GB aufrüstet, würde sie dadurch nicht automatisch die Leistung einer RTX 5090 erreichen. Dafür wären weitere technische Änderungen erforderlich.
Bislang ist allerdings nicht bekannt, ob die neue Variante neben dem größeren Speicher zusätzliche Verbesserungen erhalten soll. Angaben zu Taktraten, Stromverbrauch, Leistung und einem möglichen Verkaufspreis fehlen noch vollständig.
Steckt hinter der RTX 5080 mit 24 GB die ursprünglich geplante SUPER-Version?
Ganz neu sind die Gerüchte über eine GeForce RTX 5080 mit 24 GB nicht. Bereits seit längerer Zeit wird über eine entsprechende Erweiterung der Blackwell-Serie spekuliert.
Ursprünglich wurde diese Speicherausstattung vor allem mit einer möglichen GeForce RTX 5080 SUPER in Verbindung gebracht. Sie sollte nach früheren Insiderinformationen ebenfalls auf einem GB203-Grafikprozessor basieren und gegenüber der regulären RTX 5080 vor allem durch zusätzlichen Grafikspeicher und möglicherweise höhere Taktraten punkten.
Im Juli 2026 berichtete VideoCardz zudem, dass Grafikkarten aus der geplanten RTX-50-SUPER-Serie bereits mindestens einen Boardpartner erreicht haben sollen. Demnach seien entsprechende Produkte grundsätzlich vorbereitet gewesen, NVIDIA habe die Veröffentlichung jedoch vorerst zurückgestellt.
Als möglicher Grund wurden die erheblich gestiegenen Kosten für GDDR7-Speicherbausteine mit 3 GB Kapazität genannt.
Das japanische Hardware-Magazin GAZLOG hält es deshalb für denkbar, dass die nun diskutierte RTX 5080 mit 24 GB auf diesen früheren Planungen basiert. NVIDIA könnte möglicherweise ein bereits entwickeltes Modell aufgreifen und unter einer anderen Bezeichnung veröffentlichen.
Ob die Grafikkarte tatsächlich als RTX 5080 SUPER erscheint oder lediglich die bisherige RTX 5080 ersetzt, lässt sich derzeit nicht sagen. Ein offizieller Produktname wurde bisher nicht bekannt gegeben.
Micron: Änderungen bei GDDR7-Speicher könnten die Entwicklung beeinflussen
Parallel zu den Gerüchten gibt es eine weitere interessante Entwicklung im Bereich der Grafikspeicherproduktion. Im September 2026 wurde bekannt, dass der Speicherhersteller Micron bestimmte GDDR7-Speicherbausteine mit 2 GB Kapazität auf seiner offiziellen Produktseite als auslaufende Produkte eingestuft hat.
Betroffen sind unter anderem entsprechend gelistete Varianten mit Übertragungsraten von 28 und 32 Gbit/s. Für diese Produkte wird der Status „End of Life“ angegeben.
Micron bietet gleichzeitig größere GDDR7-Speicherbausteine mit 3 GB Kapazität an. Für eine mögliche RTX 5080 mit 24 GB wäre das technisch interessant, da sich die Speicherkapazität bei unverändertem 256-Bit-Interface mit acht solcher Bausteine realisieren ließe.
Die aktuelle RTX 5080 erreicht ihre 16 GB dagegen mit acht Speicherbausteinen zu jeweils 2 GB.
Allerdings bedeutet die Entscheidung von Micron nicht, dass NVIDIA künftig grundsätzlich keine Grafikkarten mit 16 GB GDDR7 mehr produzieren könnte. Andere Hersteller wie Samsung und SK hynix bieten weiterhin entsprechende Speicherlösungen an.
Hinzu kommt, dass GDDR7-Bausteine mit höherer Kapazität laut bisherigen Branchenberichten deutlich teurer sein können. VideoCardz hatte bereits im Juli berichtet, dass die Kosten für 3-GB-GDDR7-Bausteine ein wesentlicher Grund für die Verschiebung der RTX-50-SUPER-Serie gewesen sein sollen.
Ein direkter Zusammenhang zwischen Microns Produktumstellung und den aktuellen Gerüchten über NVIDIAs Grafikkartenstrategie ist bisher nicht nachgewiesen.
RTX 5090 in Japan kaum noch erhältlich – Preise erreichen 1,2 Millionen Yen
Dass sich die Versorgungslage bei der RTX 5090 zunehmend verschärft, zeigt ein Blick auf den japanischen Markt. Nach Beobachtungen des Hardware-Magazins GAZLOG ist die Grafikkarte dort inzwischen nur noch sehr eingeschränkt verfügbar.
Bereits am 11. September 2026 sollen bei den beobachteten japanischen Händlern zeitweise überhaupt keine lieferbaren RTX-5090-Modelle mehr erhältlich gewesen sein. Seitdem wechselten sich vereinzelte neue Lieferungen und erneute Ausverkäufe ab.
Besonders auffällig ist dabei die Entwicklung der Händlerpreise. Laut GAZLOG wurden neu verfügbare Modelle wiederholt deutlich teurer angeboten. Am 10. Oktober sollen die noch lieferbaren Grafikkarten bereits im Bereich von 1,2 Millionen Yen gelegen haben.
Das entspricht einem außergewöhnlich hohen Preisniveau für eine Gaming-Grafikkarte. Allerdings handelt es sich dabei ausdrücklich um Beobachtungen des japanischen Marktes. Daraus lassen sich weder die aktuelle Verfügbarkeit noch die Preise in Deutschland unmittelbar ableiten.
Auch auf anderen internationalen Märkten werden teilweise extreme Preise verlangt. VideoCardz berichtet beispielsweise über zuletzt beobachtete Angebote im Bereich von 7.000 bis 9.600 US-Dollar.
Solche Angebote zeigen, wie angespannt der Markt für NVIDIAs Spitzenmodell teilweise geworden ist. Sie sind jedoch kein unmittelbarer Beweis dafür, dass die Herstellung der RTX 5090 bereits eingestellt wurde.
Auch eine RTX 5080 mit 24 GB könnte erheblich teurer werden
Wer auf eine neue RTX 5080 mit 24 GB als günstigere Alternative zur RTX 5090 hofft, sollte seine Erwartungen vorerst etwas zurückschrauben. Denn auch bei diesem Modell könnten die gestiegenen Speicherpreise eine wichtige Rolle spielen.
GAZLOG spekuliert für den japanischen Markt über einen möglichen Einstiegspreis im Bereich von 350.000 Yen. Damit würde die neue Variante nach dieser Einschätzung ungefähr 50.000 bis 60.000 Yen über den günstigeren Angeboten der bisherigen RTX 5080 mit 16 GB liegen.
Diese Zahlen sind allerdings ausdrücklich eine Marktprognose des japanischen Magazins. Sie beruhen nicht auf einer offiziellen Preisliste von NVIDIA.
Auch für Deutschland gibt es derzeit weder eine bestätigte unverbindliche Preisempfehlung noch konkrete Händlerpreise für eine mögliche RTX 5080 mit 24 GB.
Sollte NVIDIA tatsächlich auf die Produktion der RTX 5090 verzichten, könnte die Nachfrage nach einer Grafikkarte mit 24 GB Speicher zusätzlich steigen. Ob das wiederum zu Lieferengpässen oder höheren Verkaufspreisen führt, bleibt abzuwarten.
RTX 60 erst 2028? NVIDIA könnte lange ohne neues Gaming-Spitzenmodell bleiben
Besonders interessant sind die aktuellen Gerüchte mit Blick auf die nächste GeForce-Generation. Denn auch hier gibt es Hinweise darauf, dass Spieler möglicherweise länger auf neue High-End-Grafikkarten warten müssen als ursprünglich erwartet.
Der bekannte Hardware-Insider kopite7kimi hatte im September 2026 erklärt, dass die für Gaming vorgesehenen Grafikprozessoren der nächsten NVIDIA-Generation inzwischen erst für das Jahr 2028 eingeplant seien.
Gemeint ist die unter dem Codenamen GR20x diskutierte GPU-Familie, die nach bisherigen Informationen auf der Rubin-Architektur basieren und voraussichtlich die Grundlage einer GeForce-RTX-60-Serie bilden könnte.
Offiziell angekündigt hat NVIDIA eine solche Gaming-Produktreihe bislang allerdings ebenso wenig wie einen entsprechenden Veröffentlichungstermin.
Sollten sowohl die aktuellen Gerüchte über das Ende der RTX 5090 als auch die Informationen zur nächsten Generation zutreffen, könnte eine RTX 5080 mit 24 GB ungewöhnlich lange an der Spitze der aktiv produzierten GeForce-Modelle stehen.
Damit wäre zumindest denkbar, dass NVIDIA über weite Teile des Jahres 2027 hinweg kein neues Gaming-Modell veröffentlicht, das die reine Grafikleistung der bisherigen RTX 5090 erreicht oder übertrifft.
Allerdings basiert auch dieses Szenario auf mehreren unbestätigten Informationen. Änderungen an NVIDIAs Produktplanung oder zusätzliche Modelle lassen sich keineswegs ausschließen.
Was würde ein Produktionsende der RTX 5090 für PC-Spieler bedeuten?
Für Besitzer einer bereits gekauften RTX 5090 würde eine Einstellung der Produktion zunächst nichts an der Leistungsfähigkeit ihrer Grafikkarte ändern. Auch aus den aktuellen Gerüchten ergibt sich kein Hinweis darauf, dass NVIDIA den regulären Treibersupport oder andere bestehende Leistungen einstellen möchte.
Anders könnte die Situation für Interessenten aussehen, die noch auf eine RTX 5090 aufrüsten möchten. Werden tatsächlich keine neuen Karten mehr produziert, wären Käufer langfristig auf die bereits vorhandenen Lagerbestände der Händler und Boardpartner angewiesen.
Bei unverändert hoher Nachfrage könnte das die ohnehin teilweise extremen Verkaufspreise zusätzlich beeinflussen. Besonders die großen 32 GB Grafikspeicher machen die RTX 5090 nicht nur für anspruchsvolles Gaming interessant, sondern auch für bestimmte professionelle Anwendungen und lokale KI-Workloads.
Eine RTX 5080 mit 24 GB wäre zwar eine interessante Ergänzung des High-End-Marktes, könnte die bisherige RTX 5090 aber nicht ohne Weiteres ersetzen. Insbesondere bei der reinen Rechenleistung bestehen zwischen den beiden GPU-Klassen erhebliche Unterschiede.
Wie sich die mögliche Neuausrichtung tatsächlich auf die Grafikkartenpreise und die Verfügbarkeit in Deutschland auswirken könnte, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht zuverlässig prognostizieren.
Fazit: Droht Gaming-Enthusiasten eine längere Durststrecke?
Die neuesten Insiderberichte zeichnen ein durchaus ungewöhnliches Bild von NVIDIAs möglicher Zukunftsstrategie. Sollte der Hersteller tatsächlich sämtliche zukünftigen GB202-Chips für professionelle Grafikkarten reservieren, würde ausgerechnet das leistungsstärkste Gaming-Modell der Blackwell-Generation vorzeitig aus der Produktion verschwinden.
Mit einer neuen RTX 5080 mit 24 GB könnte NVIDIA zwar eine interessante Alternative anbieten. Ob diese hinsichtlich ihrer Leistung, Ausstattung und ihres Preises tatsächlich die Erwartungen anspruchsvoller Spieler erfüllt, bleibt jedoch völlig offen.
Die teilweise extremen Grafikkartenpreise in Japan und die Entwicklung auf dem GDDR7-Speichermarkt zeigen, wie angespannt die Situation im High-End-Segment inzwischen ist. Sollte auch die nächste GeForce-Generation tatsächlich erst 2028 erscheinen, könnte sich diese Lage für PC-Spieler noch längere Zeit hinziehen.
Entscheidend ist allerdings, dass NVIDIA bislang weder das Produktionsende der RTX 5090 noch eine neue RTX 5080 mit 24 GB offiziell angekündigt hat. Auch der mögliche Veröffentlichungszeitraum der nächsten Gaming-Generation ist unbestätigt.
Die Meldungen liefern somit interessante Hinweise auf eine mögliche Veränderung der GeForce-Strategie, sind zum jetzigen Zeitpunkt aber ausdrücklich als Gerüchte zu verstehen.
Quelle: MEGAsizeGPU, hongxing2020, VideoCardz, GAZLOG, Tom’s Hardware, NVIDIA

