Gears of War: E-Day – Neuer Hotfix soll Abstürze reduzieren
The Coalition hat am 22. Oktober 2026 einen weiteren Hotfix für Gears of War: E-Day veröffentlicht. Das Update soll vor allem die Stabilität verbessern, Abstürze reduzieren und verschiedene Fehler in der Kampagne sowie den Mehrspielermodi beseitigen. Allerdings bestätigt das Entwicklerstudio auch, dass weiterhin technische Probleme auftreten können.
Verbesserungen bei Stabilität und Performance
Nach dem bereits am 14. Oktober veröffentlichten umfangreichen Update für Gears of War: E-Day folgt nun der nächste Patch. Besonders im Fokus stehen erneut die Stabilität und die Performance auf Xbox, PC und unterstützten Handhelds.
Die allgemeinen Änderungen im Überblick:
- Zahlreiche Verbesserungen bei Stabilität und Performance sowie Maßnahmen zur Reduzierung von Spielabstürzen.
- Ein Animationsfehler wurde behoben, bei dem Charaktere nach blindem Feuern mit der Gnasher aus mittelhoher Deckung beim schnellen Anvisieren in einer T-Pose verharren konnten.
- Bei Xbox Cloud Gaming wird jetzt standardmäßig der Performance-Modus statt des Qualitätsmodus ausgewählt.
- Ein Fehler wurde behoben, der bei falsch eingestelltem Systemdatum oder falscher Uhrzeit die Anmeldung verhindern konnte.
Kampagne: Vier weitere Fehler behoben
Auch die Einzelspieler-Kampagne erhält mehrere Korrekturen, darunter Fehler bei der Kamera und bei Missionszielen.
- Akt 2, Kapitel 2: Ein Kamerafehler auf der Baustelle wurde behoben, bei dem sich die Kamera vom Charakter lösen und hängen bleiben konnte.
- Akt 3, Kapitel 3: Die visuelle Navigationshilfe bleibt nicht mehr fälschlicherweise auf das Erdloch ausgerichtet.
- Akt 4, Kapitel 2: Ein Fehler wurde behoben, durch den ein Eisenbahnwaggon während eines Nebenziels stecken bleiben konnte.
- Akt 4, Kapitel 4: Fehlerhafte Dialoge von Auntie zu Beginn der Mission wurden korrigiert.
Horde Siege: Verbesserungen bei Missionszielen und Servern
Im kooperativen Horde-Siege-Modus wurden zwei Probleme beseitigt, die den Ablauf einer Partie erheblich beeinträchtigen konnten.
- Das Schließen von E-Holes durch andere Squads verhindert nicht mehr, dass Spieler das entsprechende sekundäre Missionsziel abschließen können.
- Ein Fehler wurde behoben, durch den sämtliche Spieler von einem Horde-Server getrennt wurden, sobald ein einzelner Spieler nicht erfolgreich geladen werden konnte.
Versus: Fehler im Ranglistenmodus korrigiert
Auch der kompetitive Mehrspielermodus profitiert vom Hotfix. Insgesamt wurden drei weitere Probleme behoben.
- Ranked: Ein Match wird nach dem Verbindungsabbruch eines Spielers nicht mehr fälschlicherweise bereits nach einer Minute aufgelöst. Stattdessen gilt wieder die vorgesehene Frist von zwei Minuten.
- Demolition: Weitere Kartenbereiche wurden korrigiert, in denen eine fallengelassene Bombe für Spieler unerreichbar werden konnte.
- Auszeichnungen: Das Killjoy-Ribbon wird nicht mehr fälschlicherweise für die Zerstörung gegnerischer Ausrüstung vergeben.
Abstürze und Freezes bleiben weiterhin ein Problem
Trotz der Verbesserungen ist Gears of War: E-Day noch nicht vollständig von technischen Problemen befreit. The Coalition bestätigt ausdrücklich, dass einige Spieler während längerer Spielsitzungen weiterhin Abstürze oder ein Einfrieren des Spiels erleben. Diese Berichte werden derzeit untersucht.
Auch ein Exploit im Versus-Modus, durch den Spieler durch Rauchgranaten hindurchsehen können, ist noch nicht behoben. Ein weiterer Hotfix befindet sich bereits in Arbeit. Gegen Spieler, die diesen Exploit oder Cheats wie Aimbots verwendet haben, wurden nach Angaben des Entwicklerstudios bereits Maßnahmen ergriffen.
Darüber hinaus prüft The Coalition das Feedback der Community zur Spielbalance im Versus-Modus. Entsprechende Anpassungen für Season 1 befinden sich in Vorbereitung. Weitere Informationen sollen in Kürze folgen.
Der aktuelle Hotfix ist damit ein weiterer Schritt zur Verbesserung von Gears of War: E-Day. Ob die allgemeinen Performanceoptimierungen auch gelegentliche Mikroruckler beseitigen, geht aus den Patch Notes allerdings nicht hervor.
Quelle: The Coalition
