Gears of War: E-Day steht unmittelbar vor dem regulären Release und sorgt bereits jetzt vor allem auf dem PC für Aufsehen. Erste ausführliche Techniktests der finalen Version fallen beeindruckend aus: Der neue Ableger von The Coalition wird teilweise bereits als neue Grafikreferenz bezeichnet. Möglich macht das unter anderem die Unreal Engine 5.6 – allerdings fordert die spektakuläre Optik entsprechend leistungsfähige Hardware.
Am 6. Oktober 2026 fällt offiziell der Startschuss für Gears of War: E-Day. Besitzer der Premium Edition dürfen bereits seit dem 1. Oktober spielen und damit gibt es inzwischen umfangreiche Eindrücke und Benchmarks zur finalen PC-Version.
Vor allem technisch scheint The Coalition mit dem neuen Gears einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht zu haben.
Gears of War: E-Day wird als neue Grafikreferenz gefeiert
Besonders deutlich fällt das Urteil im ausführlichen Techniktest von ComputerBase aus. Dort wird Gears of War: E-Day derzeit sogar als neue Grafikreferenz bezeichnet.
Die Umgebungen gehören demnach zum Detailreichsten, was aktuell in einem Spiel zu sehen ist. Hinzu kommen aufwendige Beleuchtung, hochwertige Charaktermodelle, beeindruckende Effekte und zahlreiche kleine Details innerhalb der Levels.
Selbst mit leicht reduzierten Grafikoptionen soll E-Day weiterhin außergewöhnlich gut aussehen. Lediglich bei den Animationen sehen die Tester noch Luft nach oben – am insgesamt extrem starken visuellen Eindruck ändert das jedoch wenig.
Unreal Engine 5.6 zeigt, was technisch möglich ist
Für Gears of War: E-Day setzt The Coalition auf die Unreal Engine 5.6 und nutzt zahlreiche moderne Rendering-Techniken.
Eine besondere Rolle spielt dabei die Beleuchtung. E-Day gehört zu den ersten veröffentlichten Spielen, die auf die MegaLights-Technologie der Unreal Engine setzen. Dadurch können zahlreiche dynamische Lichtquellen gleichzeitig dargestellt und in die Raytracing-Beleuchtung einbezogen werden.
Gerade in dunklen Innenräumen, zerstörten Straßenzügen und während der teilweise äußerst spektakulären Kämpfe trägt die Beleuchtung erheblich zur Atmosphäre bei.
Auf kompatiblen NVIDIA-Grafikkarten unterstützt das Spiel außerdem RTX Mega Geometry. Die Technik soll vor allem bei komplexer Geometrie die Raytracing-Berechnung verbessern. Der sichtbare Unterschied fällt laut bisherigen Analysen allerdings deutlich kleiner aus als der Name zunächst vermuten lässt.
Die maximale Grafikqualität hat ihren Preis
So beeindruckend Gears of War: E-Day aussieht, so hoch fallen gleichzeitig die Anforderungen aus. Wer sämtliche Grafikregler bis zum Anschlag dreht, benötigt extrem leistungsfähige Hardware.
Neben den üblichen Grafikstufen bietet die PC-Version oberhalb von Ultra sogar ein weiteres maximales Preset. Die Unterschiede gegenüber Ultra sind in vielen Bereichen allerdings vergleichsweise klein, während der zusätzliche Leistungsverlust deutlich ausfallen kann.
Besonders aufwendig sind unter anderem die Reflexionen. Hier kann die maximale Einstellung sichtbar bessere Ergebnisse liefern, kostet gleichzeitig aber zusätzliche GPU-Leistung.
Für kompromisslose maximale Details empfehlen sich deshalb vor allem aktuelle High-End-Grafikkarten. Techniktests sehen insbesondere GeForce RTX 4090 und RTX 5090 als geeignete Kandidaten, wenn wirklich sämtliche Optionen auf Maximum stehen sollen.
DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS helfen bei der Performance
Um die hohen Hardwareanforderungen abzufangen, bietet die PC-Version gleich mehrere moderne Upscaling-Technologien.
NVIDIA-Spieler können auf DLSS 4.5 zurückgreifen. AMDs FSR 4 sowie Intels XeSS stehen ebenfalls zur Verfügung. Je nach Hardware und gewählter Auflösung kann Upscaling deshalb eine wichtige Rolle spielen, insbesondere wenn hohe Grafikdetails mit hohen Bildraten kombiniert werden sollen.
Aktuelle Benchmarks zeigen zugleich, dass Gears of War: E-Day nicht ausschließlich die Grafikkarte fordert. Auch die CPU kann vergleichsweise stark belastet werden und das Spiel skaliert ungewöhnlich gut mit leistungsfähigen Prozessoren.
Marcus Fenix und Dom Santiago zurück am Emergence Day
Technik ist natürlich nur ein Teil von Gears of War: E-Day. Inhaltlich führt der neue Teil zurück zu den Anfängen der Reihe und spielt rund 14 Jahre vor dem ursprünglichen Gears of War.
Im Mittelpunkt stehen der junge Marcus Fenix und Dominic Santiago. Die Geschichte zeigt die ersten Stunden des sogenannten Emergence Day, an dem die Locust erstmals aus dem Untergrund hervorbrechen und die Menschheit völlig unvorbereitet treffen.
Damit erzählt The Coalition keine direkte Fortsetzung von Gears 5, sondern greift eines der wichtigsten Ereignisse der gesamten Seriengeschichte auf.
Der Ton fällt dabei wieder deutlich düsterer aus. Horror-Elemente sollen stärker in den Vordergrund rücken und insbesondere die Locust wieder bedrohlicher erscheinen lassen, als es in einigen späteren Teilen der Serie der Fall war.
Regulärer Release am 6. Oktober
Während Käufer der Premium Edition bereits seit dem 1. Oktober loslegen können, erscheint Gears of War: E-Day am 6. Oktober 2026 regulär für Xbox Series X|S und PC.
Technisch scheint The Coalition jedenfalls bereits vor dem offiziellen Start ein echtes Ausrufezeichen gesetzt zu haben. Mehrere Analysen bescheinigen der PC-Version eine außergewöhnliche Detaildichte und Beleuchtung, die aktuell nur wenige andere Spiele erreichen.
Wer einen entsprechend leistungsfähigen Gaming-PC besitzt, bekommt mit Gears of War: E-Day damit offenbar nicht nur die Rückkehr von Marcus und Dom, sondern gleichzeitig einen der derzeit beeindruckendsten Technik-Showcases für aktuelle High-End-Hardware.
