Call of Duty Modern Warfare 4 auf PC: Über 800 Optionen, DLSS 4.5 und Raytracing

Call of Duty: Modern Warfare 4 soll auf dem PC technisch ordentlich auffahren. Infinity Ward und Beenox versprechen mehr als 800 Einstellungsmöglichkeiten, Raytracing in sämtlichen großen Spielmodi sowie Unterstützung für NVIDIA DLSS 4.5, AMD FSR Redstone und Intel XeSS 3. Gleichzeitig wurden die vollständigen PC-Systemanforderungen veröffentlicht.

Modern Warfare 4 bietet mehr als 800 PC-Einstellungen

Infinity Ward und Beenox haben weitere Details zur PC-Version von Call of Duty: Modern Warfare 4 veröffentlicht. Der neue Serienteil soll auf einer möglichst großen Bandbreite unterschiedlicher Hardware funktionieren und gleichzeitig umfangreiche Möglichkeiten für High-End-PCs bieten.

Dafür stehen Spielern laut Activision mehr als 800 Anpassungsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese verteilen sich auf Grafik, Gameplay, Eingabegeräte, Benutzeroberfläche und weitere Bereiche.

Das Spiel soll die Einstellungen zudem automatisch anhand der vorhandenen Hardware vorkonfigurieren können.

DLSS 4.5, FSR Redstone und XeSS 3

Bei den Upscaling- und Frame-Generation-Technologien unterstützt Modern Warfare 4 praktisch alle großen aktuellen Lösungen.

  • NVIDIA DLSS 4.5
  • AMD FSR Redstone
  • Intel XeSS 3
  • Filmic SMAA T2X

Zusätzlich unterstützt das Spiel Auflösungen von 1080p über 1440p bis hin zu 4K sowie klassische und Ultrawide-Monitore.

Ein neuer globaler Schärferegler soll darüber hinaus unabhängig vom gewählten Upscaler eine feinere Anpassung der Bilddarstellung ermöglichen.

Raytracing in Kampagne, Multiplayer und DMZ

Auch beim Raytracing macht Infinity Ward keine Einschränkung auf einzelne Spielbereiche. Die Technik wird sowohl in der Kampagne als auch im Multiplayer und in DMZ unterstützt.

Raytracing soll unter anderem Reflexionen, Schatten und Beleuchtung verbessern.

Für hochskaliertes 4K mit hoher Raytracing-Qualität fallen die Hardware-Anforderungen entsprechend deutlich höher aus.

90 FPS bereits mit den empfohlenen Anforderungen

Interessant ist insbesondere das Performance-Ziel der Entwickler. Mit den offiziell empfohlenen PC-Anforderungen soll Modern Warfare 4 im Multiplayer bei hohen Grafikeinstellungen auf rund 90 FPS abzielen.

Dafür werden unter anderem ein AMD Ryzen 5 3600 beziehungsweise Intel Core i7-8700K und eine Radeon RX 6600 XT, GeForce RTX 3060 Ti oder Intel Arc B580 empfohlen.

Offizielle PC-Systemanforderungen

Minimum

  • Betriebssystem: Windows 10 64 Bit
  • CPU: AMD Ryzen 5 1400 oder Intel Core i5-6600
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
  • AMD-GPU: Radeon RX 470
  • NVIDIA-GPU: GeForce GTX 970 oder GTX 1060
  • Intel-GPU: Intel Arc A580
  • VRAM: 3 GB
  • Speicher: 115 GB SSD

Empfohlen – hohe Einstellungen und rund 90 FPS im Multiplayer

  • Betriebssystem: Windows 11 64 Bit
  • CPU: AMD Ryzen 5 3600 oder Intel Core i7-8700K
  • Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
  • AMD-GPU: Radeon RX 6600 XT
  • NVIDIA-GPU: GeForce RTX 3060 Ti
  • Intel-GPU: Intel Arc B580
  • VRAM: 8 GB
  • Speicher: 115 GB SSD

4K mit hoher Raytracing-Qualität

  • Betriebssystem: Windows 11 64 Bit
  • CPU: AMD Ryzen 7 3700X oder Intel Core i7-10700K
  • Arbeitsspeicher: 32 GB RAM
  • AMD-GPU: Radeon RX 9070 XT
  • NVIDIA-GPU: GeForce RTX 5070 Ti
  • VRAM: 16 GB
  • Speicher: 115 GB SSD

Integriertes Benchmark-Tool

PC-Spieler erhalten außerdem wieder ein integriertes Benchmark-Tool. Dieses simuliert eine Multiplayer-Sequenz und zeigt während des Tests unter anderem die durchschnittliche Framerate, CPU- und GPU-Auslastung, Ping sowie Eingabeverzögerung an.

Im Anschluss liefert das Spiel eine detailliertere Auswertung der einzelnen Testbereiche und schlägt Einstellungen vor, mit denen sich die Performance verbessern lässt.

Bessere Sichtbarkeit und neue Grafikoptionen

Infinity Ward und Beenox haben nach eigenen Angaben außerdem gezielt an der Sichtbarkeit von Gegnern gearbeitet.

Eine neue Waffen-VFX-Maskierung reduziert Mündungs- und Partikeleffekte unmittelbar am Zielpunkt, ohne die Effekte vollständig zu entfernen. Gegner sollen dadurch während Feuergefechten besser erkennbar bleiben.

 

Die Tiefenschärfe lässt sich künftig außerdem getrennt für die Spielwelt und die eigene Waffe einstellen.

Weitere Optionen betreffen unter anderem Screen-Space-Reflections, Schattenfilter, Screen-Space-Lighting und zusätzliche Qualitätsstufen für die Darstellung.

Sub-Frame-Maus-Abtastung für präzisere Eingaben

Für Mausspieler führt Modern Warfare 4 eine sogenannte Sub-Frame-Maus-Abtastung ein. Sie soll Bewegungen präziser erfassen und damit insbesondere bei hohen Bildraten für eine direktere Steuerung sorgen.

Zusätzlich verändert Infinity Ward das Verhalten der Waffenstreuung. Projektile orientieren sich nun stärker an der tatsächlichen Position des Waffenlaufs, wodurch das Schussverhalten intuitiver und nachvollziehbarer werden soll.

Advanced Shader Delivery soll Wartezeiten reduzieren

Eine weitere PC-Neuerung ist Advanced Shader Delivery. Das System liefert vorkompilierte Shader bereits mit der Installation beziehungsweise mit Updates aus.

Dadurch soll das bisher häufig notwendige lange Kompilieren von Shadern beim ersten Spielstart deutlich reduziert werden.

Auch Updates sollen den Startvorgang verbessern: Wird ein Update bereits vor dem Start installiert, soll anschließend kein zusätzlicher Neustart des Spiels mehr notwendig sein.

TPM 2.0 und Secure Boot sind Pflicht

Für die PC-Version setzt Activision weiterhin auf RICOCHET Anti-Cheat. Neben serverseitigen Erkennungssystemen gehören auch hardwarebasierte Sicherheitsmaßnahmen dazu.

TPM 2.0 und Secure Boot sind deshalb für Modern Warfare 4 auf dem PC verpflichtend. Intel-Arc-Grafikkarten benötigen darüber hinaus Resizable BAR.

Preload startet am 15. Oktober

Der Vorabdownload für die PC-Version beginnt am 15. Oktober 2026 um 18:00 Uhr MESZ.

Vorbesteller erhalten anschließend ab dem 16. Oktober Zugang zur Kampagne. Die vollständige Veröffentlichung von Call of Duty: Modern Warfare 4 erfolgt am 23. Oktober 2026 über die Xbox-App auf PC, Battle.net und Steam.

Mit mehr als 800 Optionen, modernen Upscaling-Technologien, Raytracing in allen großen Modi und einem umfangreichen Benchmark-Werkzeug gehört die PC-Version damit erneut zu den technisch flexibelsten Varianten des Spiels.

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