Die Ankündigung der Xbox Series S stieß auf überwiegend positive Reaktionen bei den Spielern. Ein Verkaufspreis von nur 299 Euro und die geschickten PR-Manöver von Microsoft zeigten ihre Wirkung.

Wo Licht ist, ist bekanntlich aber auch Schatten. An welcher Stelle wurde denn nun gespart, um diesen Preis zu realisieren und wie wird sich das auf die Spiele auswirken? Der Lead Engine Programmierer bei id Software (Billy Khan) findet da klare Worte. Er sieht das Hauptproblem im geschrumpften Arbeitsspeicher.

Der Xbox Series S stehen lediglich 10 GB Ram, aufgeteilt in einen 8 GB und einen 2 GB Riegel, zur Verfügung. Durch den geringeren Arbeitsspeicher und der Aufteilung in zwei Speicherbänke werden sich seiner Meinung nach die dadurch resultierenden Geschwindigkeitseinbußen als sehr problematisch erweisen.

Der RAM-Mangel wird laut Khan nicht leicht zu kompensieren sein und die Basisspezifikationen nach unten ziehen. Gerade bei Multiplattform-Spielen wird sich diese Tatsache negativ bemerkbar machen, so der Programmierer.

Gleiche Töne schlagen auch Alex Gneiting, Principal Engine Programmer bei id Software und Sasan Sepehr, Senior Technical Producer bei Remedy Entertainment, an. Auch die GPU mit ihren 20 Recheneinheiten bei 4 Teraflops ist im Vergleich zu den 52 CUs der Series X bei 12,15 Teraflops deutlich schwächer.

Wie sich das nun aber letztlich auf die Spiele auswirken wird, werden wir erst nach dem Release sehen. Mit Einbußen sollte jedenfalls gerechnet werden.

Quelle

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here