Der eine mag sie nicht mehr sehen, der andere spielt nichts anderes mehr, die Rede ist von sogenannten Titeln, die mit einer offenen Spielwelt aufwarten. Gerade nach dem Dauerbrenner GTA 5 sind etliche Entwickler auf den Zug der frei zu entdeckenden Welten in Videospielen aufgesprungen.

Auch wenn Open-World-Titel in der Entwicklung unglaublich teuer sind, glaubt Ubisoft CEO Yves Guillemot weiterhin fest an eine Zukunft dieser Games. Ubisoft stellte fest, dass immer mehr User ihre Spiele über längere Zeit nutzen und dann auch eine steigende Bereitschaft haben, In-Game-Inhalte zu kaufen. Damit lassen sich die steigenden Entwicklungskosten der Spiele bei gleichbleibenden Verkaufspreisen abfangen.

Das Modell der Open-World-Spiele ist also aus Sicht des CEO ein sehr nachhaltiges Geschäft.
Gerade wegen der kommenden Konsolen-Generation werde man weiterhin in dieses Genre investieren.

Originalwortlaut von Yves Guillemot:

„Die Entwicklung von Open-World-Titeln ist nachhaltig, weil die Welt groß ist und die Anzahl der Spieler, die unsere Spiele spielen können, immens ist. Was wir in den letzten Jahren vernehmen konnten, ist, dass die Anzahl der Spieler, die unsere Spiele spielen, stetig anstieg.

Neue Märkte eröffnen sich und Spiele leben viel länger als zuvor. Im Moment sehen wir also, dass wir die Investitionen weiter steigern können, weil wir wissen, dass wir einen Return on Investment haben können, der ziemlich langwierig sein kann. 

Unsere Teams hören nach dem Start des Spiels nicht auf. Wir haben riesige Teams, die weiterhin Inhalte erstellen, damit die Spieler in den Universen bleiben, in denen sie sich gerne aufhalten. Die Tatsache, dass einige Spieler in diesen Spielen Gegenstände kaufen, gibt unseren Teams die Möglichkeit, diese zusätzlichen Inhalte weiter zu erstellen.“

Quelle

 

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