Mitte März hat Google bekanntlich seinen eigenen Game-Streaming-Dienst namens Stadia angekündigt und konkurriert damit unter anderem mit Microsofts Project xCloud. Zwar wird das Streaming von Videospielen in der Branche durchweg positiv gesehen, aber direkt nach der Enthüllung von Google Stadia kamen bereits erste Zweifel auf, ob Google auch das liefern könne, was man der Masse versprochen hat.

Einer dieser Skeptiker scheint Mike Nichols zu sein, der als Chief Marketing Officer bei Microsoft tätig ist. Er bezweifelt zwar nicht grundsätzlich, dass Google über die passende Infrastruktur verfügt, um Stadia auszuliefern, er glaubt jedoch einfach nicht, dass sie auch die Inhalte bekommen können, um die Mitbewerber auszustechen.

„Aufstrebende Wettbewerber wie Google verfügen über eine Cloud-Infrastruktur, eine Community mit YouTube, aber sie haben nicht die exklusiven Inhalte“, so Nichols.

Er betonte auch, dass er der Ansicht ist, dass Microsoft mit Project xCloud große Vorteile hat, da man auf die riesige Erfahrung des Unternehmens mit einer dedizierten Verarbeitungsmaschine wie einer Xbox oder einem PC zurückblicken kann.

Laut Nichols brauche man in Zukunft vielleicht keine explizite Hardware mehr zum spielen, aber mit lokaler Rechenleistung werde man immer die besten Erfahrungen machen und Ergebnisse erzielen.

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