Das Weltraum-Actionspiel Genesis Alpha One des Entwicklers Radiation Blue ist bekanntlich ab sofort im offiziellen Xbox Store verfügbar. Zu einem Preis von 29,99€ könnt Ihr euch das knapp 5GB große Spiel auf eure Konsole laden.

Wir haben uns das Spiel für euch mal ein wenig genauer angesehen und eine Reise ins Weltall gewagt. Das Spiel stammt von zwei Freiburger Entwicklern, die nicht gänzlich unbekannt sind. Das Studio Radiation Blue hat nämlich bereits an der Seite großer Studios bei Titeln wie Spec Ops: The Line oder Hitman Blood Money mitgewirkt.

Die Weltraumsimulation Genesis Alpha One haben die beiden jedoch in Eigenregie als Indie-Studio fertiggestellt. Das Ergebnis basiert auf der Unreal-Engine und ist eine Mischung aus Ego-Shooter und Sammel-Simulation.

Im 22. Jahrhundert schicken Konzerne mit Klonen besetzte Raumschiffe auf der Suche nach Rohstoffen ins All. Genau hier steigt der Spieler in das Geschehen ein. Ihr baut euch zuerst euer Schiff zusammen. Das gelingt erstmal mehr schlecht als recht. Es fehlt an Rohstoffen und auch die aus fünf Klonen bestehende Besatzung ist nicht gerade üppig. Es gilt also zunächst Rohstoffe zu sammeln, entweder mittels Traktorstrahl oder bei der Planetenlandung, um sein Raumschiff in eine vernünftige Lage zu bringen.

Klingt einfacher als es ist, denn von Anfang an müssen wir uns mit Piraten und Aliens auseinandersetzen. Die Aliens werden zum Beispiel zum extrahieren von Biomasse und DNA benötigt, um neue Klone herstellen zu können. Das Spiel ist vom Umfang her alles andere als klein. Es bedarf schon einige Zeit und etliche Versuche, bis man den Dreh schließlich raus hat. Der Schwierigkeitsgrad ist durchaus als anspruchsvoll zu bezeichnen.

Grafisch kann das Spiel für einen Indie-Titel durchaus gefallen, kommt aber natürlich nicht an das Niveau großer Studios heran. Dies ist jedoch nicht wirklich schlimm, denn das Spiel läuft absolut fehlerfrei, uns sind keinerlei technische Schwierigkeiten aufgefallen.

Der Sound hingegen vermittelt ein gutes Spielgefühl und man taucht nach kurzer Zeit vollständig in das Spiel ein. An dieser Stelle beide Daumen hoch für die deutschen Entwickler.

Spielerisch ist Genesis Alpha One einer dieser Titel, die etwas von dem „Suchtstoff X“ beinhalten. Man beginnt zu spielen und findet immer wieder einen Grund, doch noch nicht aufzuhören, sondern einfach noch ein wenig weiter zu spielen. Einzig ein Kooperativer Multiplayer hätte dem Spiel möglicherweise noch gut getan, um zusammen mit seinen Kumpels gegen die Piraten und Aliens in den Kampf zu ziehen.

Fazit:

Bei Genesis Alpha One handelt sich um ein gutes Spiel deutscher Herkunft, welches mit anspruchsvollem Inhalt und guter Umsetzung der Spielmechanik punkten kann. Fans von Weltraumsimulationen sollten dem Spiel unbedingt eine Chance geben. Vielleicht packt auch euch der Suchtfaktor und ihr verweilt ähnlich wie wir Stunden vor dem heimischen Bildschirm.

 

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