Seit einigen Tagen ist im Microsoft-Store der 2D Puzzle-Plattformer Degrees of Separation verfügbar. Das Spiel ist ebenfalls für den PC, die Nintendo Switch und die Playstation 4 erhältlich.

Die Akteure in diesem liebevoll gestalteten 2D Rätsel-Jump ’n‘ Run Spiel sind Ember und Rime, ein Paar am Beginn ihrer aufblühenden Beziehung, die ungleicher nicht sein könnte.

Während Ember sich die Hilfe der Wärme zunutze machen kann, ist Rime in der Lage die Kälte zu manipulieren. Aufgrund dieser Besonderheiten können beide Protagonisten zwar nicht direkt zusammen sein, sind aber auf die Hilfe und die Fähigkeiten des Anderen angewiesen, um die Rätsel ihrer Welt lösen zu können.

Die beiden ungleichen Turteltäubchen können entweder allein gesteuert werden, oder man wechselt per einfachen Tastendruck zum anderen Charakter. Entfernen sich beide voneinander, wechselt das Bild in einen dynamischen Splitscreen, so dass beide Spielfiguren sich unabhängig voneinander bewegen können. Zudem bietet das Spiel auch einen Koop-Modus, der jedoch nur lokal und leider nicht online funktioniert.

Im Spiel gilt es nicht nur von A nach B zu kommen, sondern es warten auch noch zahlreiche Rätsel auf den Spieler. Was anfänglich noch recht einfach wirkt, entpuppt sich im weiteren Spielverlauf als recht knifflig. Die zu erreichenden Ziele werden nach und nach anspruchsvoller.

Das Ganze ist herzallerliebst inszeniert. Kein Wunder, denn niemand Geringerer als Chris Avellone ist für die Geschichte verantwortlich. Wer sich nun fragt wer dieser Mann ist, dem sei gesagt, dass er bereits für Spiele wie Planescape: Torment reichlich Lorbeeren eingesammelt hat.

Grafisch stellt das Spiel ein mit sehr viel Liebe ins Detail gezeichneten 2D-Plattformer dar. Dynamischer Splitscreen und Scrolling laufen butterweich über den Bildschirm.

Der Sound passt sich dem Spiel wunderbar an. Leider wird die Geschichte nur in englischer Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln erzählt. Auch klingen unsere beiden Helden bei Sprüngen eher nach japanischen Karatekämpfern als nach einem Pärchen. Dem Spielspaß tut dies allerdings keinen Abbruch.

Fazit

Wer sich für diese Art von Spiel begeistern kann, ist bei Degress of Seperation genau richtig aufgehoben. Es macht riesigen Spaß die beiden Darsteller durch ihre Geschichte zu begleiten. Die zu lösenden Aufgaben sind knifflig aber niemals unfair. Mit Blick auf die Optik und den Sound erwartet den Spieler eine liebevoll gezeichnete Umgebung mit gefühlvoller Musik. Wer ein Spiel sucht, welches man abends entspannt zu zweit auf dem Sofa zocken kann, sollte auf jeden Fall über das Spiel nachdenken.

 

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Gameplay
80 %
Spielumfang
75 %
Grafische Umsetzung
75 %
Sound
75 %
Spielspaß
75 %

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