EA bestätigt Stellenabbau – offenbar rund 400 Jobs betroffen

EA bestätigt Stellenabbau – offenbar rund 400 Jobs betroffen

Electronic Arts baut im Zuge einer umfassenden Neuausrichtung zahlreiche Arbeitsplätze ab. Nach Informationen von Bloomberg-Reporter Jason Schreier sollen rund 400 Mitarbeiter betroffen sein. Das entspricht etwa drei Prozent der gesamten Belegschaft. Während EA die Umstrukturierung und den Stellenabbau offiziell bestätigt hat, wurde die genaue Zahl bislang nicht vom Unternehmen veröffentlicht.

EA richtet sein Geschäft neu aus

In einer offiziellen Mitteilung vom 21. Oktober 2026 erklären Chief Operating Officer David Tinson und Chief Studios Officer Cam Weber, dass man das Unternehmen in den vergangenen Monaten gründlich überprüft habe. Ziel sei es, Investitionen und Personal künftig stärker auf ausgewählte Spiele und Geschäftsbereiche zu konzentrieren.

Zu den Konsequenzen gehört die bereits angekündigte Schließung von BioWare und die Einstellung des nächsten Mass Effect. Allein dort sollen laut Bloomberg rund 50 Mitarbeiter betroffen sein.

Der Stellenabbau geht allerdings deutlich über BioWare hinaus. EA bestätigt, dass weitere Teams von den Entscheidungen betroffen sind und Mitarbeitern nach Möglichkeit andere Positionen innerhalb des Konzerns angeboten werden sollen.

Diese Spiele stehen künftig im Mittelpunkt

Gleichzeitig hat Electronic Arts konkretisiert, auf welche Marken und Projekte sich das Unternehmen künftig konzentrieren möchte.

  • Battlefield: Die Shooter-Reihe bleibt ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie.
  • Apex Legends: EA plant weitere Investitionen, neue Multiplayer-Modi und zusätzliche Spielerlebnisse.
  • Star Wars Jedi: Der nächste Teil der Reihe befindet sich weiterhin in Entwicklung.
  • Marvel’s Iron Man: Das Action-Adventure von Motive bleibt ebenfalls in Arbeit.
  • EA SPORTS: Besonders die FC-Reihe soll weiter ausgebaut werden.

Darüber hinaus sollen DICE und Respawn Entertainment gemeinsam an einem neuen Shooter-Projekt arbeiten. Um welches Spiel es sich dabei handelt, hat EA noch nicht bestätigt. Spekulationen über einen weiteren Star Wars Battlefront-Titel bleiben deshalb vorerst unbestätigt.

Weitere Projekte werden angepasst

Auch abseits der großen Marken nimmt EA Veränderungen vor. Das Entwicklerteam von skate. wird verkleinert und soll sich künftig auf eine klar definierte Roadmap konzentrieren. Bei Die Sims wird die Entwicklung von Project Lotus vorerst pausiert, während Project Evergreen Priorität erhält.

Gleichzeitig arbeitet EA an neuen Projekten. Dazu gehören Project Gridiron, ein Open-World-Erlebnis rund um American Football, sowie die Rückkehr der Boxspielreihe Fight Night, die sich derzeit in der Vorproduktion befindet.

Rund 400 Arbeitsplätze auf dem Prüfstand

Der von Bloomberg gemeldete Abbau von rund 400 Stellen würde etwa drei Prozent der Belegschaft betreffen. EA selbst hat bislang weder diese Größenordnung noch eine vollständige Aufteilung nach Studios bestätigt.

Fest steht jedoch, dass Electronic Arts seine Entwicklungskapazitäten auf weniger Projekte konzentrieren möchte. Welche weiteren Teams und Spiele von der Neuausrichtung betroffen sein werden, ist derzeit noch nicht vollständig bekannt.

Quelle: Electronic Arts / Bloomberg

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