Metro Redux erhält Next-Gen-Update: Konsolen mit 4K/120 FPS, PC mit DLSS

Mehr als ein Jahrzehnt nach der Veröffentlichung von Metro Redux bekommen die beiden Klassiker Metro 2033 Redux und Metro: Last Light Redux noch einmal eine umfangreiche technische Frischzellenkur. Deep Silver und 4A Games haben ein kostenloses Next-Gen-Update angekündigt, das die beiden Spiele auf moderner PC- und Konsolen-Hardware deutlich aufwerten soll.

Gleichzeitig gibt es für die Reihe einen weiteren Grund zum Feiern: Insgesamt wurden inzwischen weltweit 50 Millionen Metro-Spiele verkauft. Das erste Metro 2033 erschien vor 16 Jahren – und mit Metro 2039 steht bereits das nächste große Kapitel der Reihe bevor.

Metro Redux bekommt kostenloses Next-Gen-Update

Bei dem kommenden Update handelt es sich ausdrücklich nicht um ein vollständiges Remaster oder Remake. Die ursprüngliche Optik und Atmosphäre von Metro Redux sollen erhalten bleiben. Stattdessen konzentrieren sich die Entwickler darauf, die vorhandenen Spiele technisch an moderne Hardware anzupassen.

Zu den Verbesserungen gehören unter anderem 4K-Texturen, detailliertere Umgebungen, verbesserte Animationen sowie hochwertigerer Sound. Auch Beleuchtung, Schatten und Partikeleffekte werden auf den aktuellen Konsolen überarbeitet.

Darüber hinaus fließen zahlreiche von der Community gewünschte Fehlerkorrekturen und Quality-of-Life-Verbesserungen in das Update ein.

4K mit 60 FPS und sogar 120 FPS auf Konsolen

Besonders umfangreich fallen die Verbesserungen auf PlayStation 5, PlayStation 5 Pro und Xbox Series X|S aus. Metro Redux erhält erstmals native Unterstützung für die aktuellen Konsolen.

Spieler können dabei je nach Hardware zwischen echtem 4K mit 60 Bildern pro Sekunde und einem auf 4K hochskalierten 120-FPS-Modus wählen. Für die Darstellung mit 120 FPS wird natürlich ein entsprechend kompatibler Fernseher oder Monitor benötigt.

 

Zusätzlich versprechen die Entwickler eine höhere Qualität bei Beleuchtung, Schatten und Partikeleffekten sowie Hardware-Tessellation und Displacement auf den Konsolen.

PS5 Pro bekommt PSSR-Unterstützung

Auch die einzelnen Plattformen erhalten spezielle Funktionen. Auf der PlayStation 5 Pro wird beispielsweise Sonys PSSR-Upscaling unterstützt.

Die Xbox Series X erhält Unterstützung für TSR-Upscaling und Anti-Aliasing. Auf Xbox-Systemen kommt außerdem Spatial Audio hinzu.

Controller-Funktionen werden ebenfalls erweitert. Auf der PlayStation 5 unterstützt Metro Redux künftig die adaptiven Trigger des DualSense-Controllers, während Xbox-Spieler von den Impulse Triggers profitieren.

Xbox Play Anywhere und Handheld-Unterstützung

Interessant ist das Update außerdem für Spieler innerhalb des Xbox-Ökosystems. Metro Redux erhält Unterstützung für Xbox Play Anywhere sowie für Xbox-Handheld-Geräte.

Darüber hinaus implementiert 4A Games einen Power Optimized Mode auf Xbox. Auf PlayStation wird entsprechend ein Power Saver Mode unterstützt.

Auch die PC-Version wird verbessert

PC-Spieler gehen ebenfalls nicht leer aus. Dort wird unter anderem NVIDIA DLSS integriert. Zusätzlich gibt es Unterstützung für Spatial Audio sowie weitere Fehlerkorrekturen und Verbesserungen, die sich Spieler in den vergangenen Jahren gewünscht haben.

Welche technischen Änderungen darüber hinaus enthalten sind, soll mit den vollständigen Patchnotes zum Start des Updates bekannt gegeben werden.

Release-Termine des kostenlosen Updates

Plattform Release
PC 22. Oktober 2026
PlayStation 5 / PS5 Pro 29. Oktober 2026
Xbox Series X|S 29. Oktober 2026

Das Next-Gen-Update ist für bestehende Besitzer von Metro 2033 Redux und Metro: Last Light Redux kostenlos. Unterstützt werden Steam, Epic Games Store, Windows Store, PlayStation 5 sowie Xbox Series X|S.

Perfekter Zeitpunkt vor Metro 2039

Die technische Überarbeitung dürfte nicht zufällig kommen. Mit Metro 2039 steht bereits das nächste große Spiel der Reihe vor der Tür. Der neue Teil erscheint am 4. Februar 2027 und setzt die traditionsreiche Shooter-Reihe von 4A Games fort.

Wer die Geschichte vor dem neuen Abenteuer noch einmal erleben möchte, bekommt damit Ende Oktober eine deutlich modernisierte Möglichkeit, in die düsteren Tunnel der Moskauer Metro zurückzukehren.

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